About 

Christoph Müller(*1958) lebt und arbeitet in Zürich, Camischolas (GR) und in Cosprons (Frankreich).

In seinem Œuvre sind Landschaften seit 2015 ein zentrales Bildmotiv.

Generell gibt es keine einheitliche Definition, was Landschaft sei, weshalb der Begriff der Landschaft aufgrund seiner lebensweltlichen, ästhetischen, territorialen, sozialen, politischen, ökonomischen, geographischen, planerischen, ethnologischen und philosophischen Bezüge auch als ein „kompositorischer“ bezeichnet werden kann, der von einer über tausendjährigen, mitteleuropäischen Ideen-, Literatur- und Kunstgeschichte geprägt wurde. Meyers Lexikon von 1908 definiert Landschaft etwa als „jeder Ausschnitt der Erdoberfläche, den wir von einem bestimmten Standort aus zu überblicken vermögen, bis im Horizont oder Gesichtskreis Erde und Himmel zusammenzustossen scheinen“.

In der allgegenwärtigen Pandemie haben die Schweizer Alpen mit ihren einzigartigen Landschaften ein überraschendes Revival erfahren. Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies dringt die Bergwelt wider in unser Bewusstsein vor. Sehnsüchtig bewundern und entdecken wir die Schönheit der Alpen mit neun Augen.

Christoph Müller lotet durch formale und inhaltliche Interpretation Möglichkeiten der Visualisierung von Bildern mit Landschaftsmotiven in verschiedene Richtung aus. Mit Mitteln der Malerei übernimmt und interpretiert er bewusst Werkformen und Stile zeitgenössischer und vergangener Epochen.